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Gemeinde Windehausen

Windehausen, mitten in der “Goldenen Aue”gelegen, wird erstmals urkundlich im Jahr 1158 im Nordhäuser Zehntbuch erwähnt und ist in seiner Art eine typische Wendensiedlung. Die besonderen Merkmale dieses wendischen Rundlings sind die ringförmigen Anlagen mit Wassergraben. Die Gras- und Gemüsegärten hinter den Häusern, deren Giebelseiten zum Plan zeigen, der den Ortskern bildet, und wo auf der einen Seite der Anger zum Dom verläuft und auf der anderen Seite etwas entfernt die Kirche steht. Auch um sie herum sind die Gehöfte giebelseitig angesiedelt.

Die Gemeinde war bis Anfang des 20. Jahrhunderts vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Erst durch die Industriealisierung der Stadt Nordhausen verändert sich das soziale Gefüge des Ortes. Die dörfliche Struktur und der dörfliche Charakter blieben aber bis heute erhalten. Die Bewohner und Gäste identifizieren sich mit dem Ort, erfreuen sich an dem komplett sanierten Dorfbild und lassen sich zu vielen geselligen Zusammenkünften inspirieren.          Neben Osterfeuer, Kirmesfeiern und anderen traditionellen Vereinsfeierlichkeiten, sind das Maibaumsetzen, die Straßenfeste und im Wechsel im zweijährigen Rhytmus, das Waldfest und die Flurbefahrung, Veranstaltungen, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben.                                                      Ein Denkmal des Ortes ist der “Pomai Bog”, eine aus der Zeit der slawischen Wenden stammende 1,2 m große und über 700 Jahre alte “Pieta”. Es ist eine ziemlich roh aus Lindenholz gehauene und geschnitzte Darstellung der Mutter Maria mit dem vom Kreuz genommenen Sohn auf den Knien. Der Name “Pomai Bog”, der allein schon den Historiker aufhorchen lässt, hat den Windehäusern bei den Bewohnern der umliegenden Dörfern den Spitznamen “Pomaiböcke” eingetragen.

Maibaum

Ortseingang aus Richtung Heringen

Blick zur Kirche

Dorfanger

Kindergarten und Gemeindebüro