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Die Gemeinde war bis Anfang des 20. Jahrhunderts vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Erst durch die Industriealisierung der Stadt Nordhausen verändert sich das soziale Gefüge
des Ortes. Die dörfliche Struktur und der dörfliche Charakter blieben aber bis heute erhalten. Die Bewohner und Gäste identifizieren sich mit dem Ort, erfreuen sich an dem komplett sanierten Dorfbild und lassen sich
zu vielen geselligen Zusammenkünften inspirieren.
Neben Osterfeuer, Kirmesfeiern und anderen traditionellen Vereinsfeierlichkeiten, sind das Maibaumsetzen, die Straßenfeste und im Wechsel im zweijährigen Rhytmus, das Waldfest und die Flurbefahrung, Veranstaltungen, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben. Ein Denkmal des Ortes ist der “Pomai Bog”, eine aus der Zeit der slawischen Wenden stammende 1,2 m große und über 700 Jahre alte “Pieta”. Es ist eine ziemlich roh aus Lindenholz gehauene und geschnitzte Darstellung der Mutter Maria mit dem vom Kreuz genommenen Sohn auf den Knien. Der Name “Pomai Bog”, der allein schon den Historiker aufhorchen lässt, hat den Windehäusern bei den Bewohnern der umliegenden Dörfern den Spitznamen “Pomaiböcke” eingetragen.
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