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Stadtkern umschließen, erbaut. Große Teile dieses, als äußere und innere Stadtmauer, angelegten Bauwerkes, sind auch heute noch vorhanden und stellen die längste noch erhaltene
Stadtmauer in Thüringen dar. Zugang zur Stadt hatte man westlich und östlich über Zugbrücken am Ober- und Untertor. Ein drittes Tor, das “Lindentor”, wurde nach 1590 aus einer Pforte im Süden der Stadt (Badestube)
errichtet.
Heringen hat sich den ländlichen Charakter stets erhalten. Eingebettet zwischen dem Harz in nördlicher und der Windleite in südlicher Richtung hat sein Territorium eine Ausdehnung von 21 Quadratkilometern. Ab 1940 erfolgte der schrittweise Umzug der Stadtverwaltung aus dem Ratskeller in das jetzige Gebäude Straße der Einheit 42/43. Nach der Wende wurde auch die Verwaltungsgemeinschaft “Goldenen Aue” dort eingerichtet. Im Nebengebäude rechts (Straße der Einheit 42) befindet sich die Tourismusinformation.
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